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Arzneimittelversorgung durch Apotheken muss gesichert werden

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Siegen, den 06.04.17

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente hat für große Diskussionen gesorgt. Der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein hält das Urteil nach wie vor für die falsche Entscheidung: „Unsere Apotheken leisten sehr gute und wichtige Arbeit und sichern nicht nur die flächendeckende Versorgung, sondern gewährleisten außerdem eine kompetente Beratung durch ausgebildetes Personal. All dies wird durch das EuGH-Urteil gefährdet.“ Der Europäische Gerichtshof hat durch das Urteil Anbieter aus anderen europäischen Ländern von der Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente freigestellt und so für einen massiven Wettbewerbsnachteil für lokale Apotheken gesorgt.

Ausländische Versandhändler können den Kunden Rabatte auf Medikamente geben, die Apotheker bei uns nicht geben dürfen, da die Rabatte vertragsmäßig den Krankenkassen und damit den Beitragszahlern zustehen. Das verzerrt den Wettbewerb und gefährdet Apotheken vor Ort. „Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass Bürger den Versandhandel auch für Medikamente nutzen. Durch das Urteil haben ausländische Versandapotheken allerdings einen Freibrief bekommen, sich nicht an die deutsche Arzneimittelpreisverordnung halten zu müssen. Vor dieser Wettbewerbsverzerrung müssen wir unsere heimischen Apotheken und vor allem die Krankenkassenbeitragszahler schützen. Ob die Kartenaktion der Versandapotheke DocMorris für eine inhaltliche Debatte hilfreich ist, wage ich eher zu bezweifeln. Mit der Maßnahme hat das niederländische Unternehmen die Patienten eher für die eigenen Geschäftsinteressen ausgenutzt“, so Volkmar Klein weiter.

Als Maßnahme auf das EuGH-Urteil hat Gesundheitsminister Gröhe geplant den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu verbieten. Nach Beratungen im Kabinett wurden diese Pläne auf die kommende Legislaturperiode verschoben. „Ich halte es nach wie vor für sehr wichtig, dass wir dieses Thema angehen. Dies ist vor allem im Sinne der Patienten, denn selbst der Europäische Gerichtshof hat klar festgestellt, dass die Qualität der Apotheken vor Ort um einiges höher ist als die der Versandhändler. Für mich ist es ein wichtiges Anliegen gute Apotheken überall im Kreis ortsnah zu erhalten“, so Volkmar Klein abschließend.

Volkmar Klein und Anke Fuchs-Dreisbach zu Besuch bei Bombardier Transportation

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Siegen, den 10.03.17

CDU-Politiker trafen sich zum Gespräch mit der Standortleitung und dem Betriebsrat des Unternehmens

Um die Zukunft des Bombardierstandortes Dreis-Tiefenbach ging es im Gespräch von Volkmar Klein und der Landtagskandidatin Anke Fuchs-Dreisbach mit Vertretern von Bombardier Transportation. Mit Standortleiter Thorsten Linke und dem Betriebsratsvorsitzenden Hans-Jürgen Korstian tauschte man sich über aktuelle unternehmerische Angelegenheiten aus und informierte sich über die Situation von Bombardier in Dreis-Tiefenbach.

„Der Standort Dreis-Tiefenbach ist ein bedeutender Baustein von Bombardier in Deutschland und nicht zuletzt durch das Drehgestell-Technikzentrum die Produktions- und Innovationszentrale des Unternehmens“, so Volkmar Klein. Thorsten Linke und Hans-Jürgen Korstian machten im Gespräch mit den beiden CDU-Politikern deutlich, dass die Herausforderungen für den heimischen Standort zwar durchaus beträchtlich seien, man aber gut aufgestellt sei und zuversichtlich in die Zukunft blicken könne.

„Dass es uns hier in Siegen-Wittgenstein wirtschaftlich so gut geht und das wir eine der stabilsten und leistungsfähigsten Wirtschaftsregionen in NRW sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Daran wird in den Unternehmen täglich hart gearbeitet“, findet Anke Fuchs-Dreisbach. „Damit unsere Firmen auch zukünftig erfolgreich arbeiten können, ist es unsere Aufgabe für bestmögliche Rahmenbedingungen zu sorgen. In Siegen-Wittgenstein muss der Fokus besonders auf einem nachhaltigen und effektiven Ausbau der Daten- und Straßennetze liegen“, sind sich Volkmar Klein und Anke Fuchs-Dreisbach einig.Volkmar Klein bei Bombardier