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Firmenbesuch beim Unternehmen Presswerk Struthütten

CDU Neunkirchen und heimische Abgeordnete besuchten das Unternehmen Presswerk Struthütten

In der aktuellen sitzungsfreien Zeit hat die CDU Neunkirchen zusammen mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein sowie dem Landtagsabgeordneten Jens Kamieth das Unternehmen Presswerk Struthütten in Neunkirchen besucht. Im Gespräch mit der Geschäftsführung informierten sich die Christdemokraten über die momentane Situation der Firma und aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen. „Als Zulieferer in der Automobilbranche hat sich das Siegerländer Familienunternehmen einen exzellenten Ruf erarbeitet“, zeigt sich Volkmar Klein von der Entwicklung beeindruckt.

Auch Jens Kamieth ist überzeugt, dass Unternehmen wie Presswerk Struthütten die Eckpfeiler unserer erfolgreichen Region sind: "PWS ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig unsere Familienunternehmen für die Region sind. Hier wird viel investiert und damit Verantwortung für die Mitarbeiter und die Region übernommen." Bei einem Firmenrundgang informierte die Geschäftsleitung in Person von Sabine Jud und Daniel Jud die Politiker über aktuelle Projekte des Unternehmens.

Der Gemeindeverbandvorsitzende Bernd W. Müller und die zweite stv. Bürgermeisterin Jutta Capito zeigten sich bei der Besichtigung erfreut darüber, dass das ehemalige Firmengelände der Fa. Carl Schreiber von dem Unternehmen Presswerk Struthütten übernommen und saniert wurde. Dies zeigt den Kommunalpolitikern die große Verbundenheit der Unternehmensführung zur Gemeinde Neunkirchen. Ein reger Gedankenaustausch beendete den Firmenbesuch.

Volkmar Klein unterstützt Lea Kuchna als Pate bei ihrem Auslandsjahr in den USA

Die junge Schülerin aus Siegen nimmt an einem Austauschprogramm des Bundestages teil und wird für ein Jahr in den Vereinigten Staaten leben

Jedes Jahr können junge Menschen im Rahmen eines Stipendiums des Parlamentarischen-Patenschafts-Programm des Bundestages für ein Jahr in den USA leben und dort zu Schule gehen. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein unterstützt die Teilnehmer aus Siegen-Wittgenstein regelmäßig als Pate und steht bei Fragen und Problemen zur Verfügung. In diesem Jahr betreut er Lea Kuchna aus Siegen, die in einigen Tagen in die Vereinigten Staaten reisen wird. „Ein Jahr in den USA zu leben, ist für junge Menschen eine ganz tolle und hilfreiche Erfahrung, von der sie ihr ganzes Leben profitieren werden. Der kulturelle Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern ist aber auch für unsere Gesellschaft wichtig“, so Volkmar Klein

Die 15-jährige Lea Kuchna ist aktuell Schülerin des Gymnasiums Auf der Morgenröthe. Ab Mitte August wird sie bei einer Gastfamilie in New Jersey, ganz in der Nähe von New York, wohnen. Ihr Wohnbezirk hat ca. 35.000 Einwohner. In der Familie wird sie zwei Gastgeschwister, einen Jungen und ein Mädchen, haben. Während ihrer Zeit in den Vereinigten Staaten wird Lea an einer Highschool zur Schule gehen, dort auf etwa 1800 Mitschüler treffen und den typischen „American Way of Life“ kennenlernen. Dem Auslandsjahr blickt Lea schon erwartungsfroh entgegen: „Ich bin schon sehr aufgeregt und gespannt auf die kulturellen Unterschiede. Ich freue mich auf das Leben in der Gastfamilie und den Alltag in der High School. Sicherlich werde ich sehr viele wertvolle Erinnerungen und Erfahrungen sammeln“.

Volkmar Klein begleitet das Auslandsjahr als Pate und steht der jungen Siegerländerin als Ansprechpartner immer zur Verfügung. „Wenn man ein Jahr in den USA lebt, lernt man viele neue Freunde kennen und entwickelt sich auch persönlich weiter. Ein solcher Aufenthalt ist lehrreich, aber auch geprägt von zahlreichen spannenden Erlebnissen“, weiß Volkmar Klein zu berichten. „Dabei ist man natürlich auch immer ein Stück weit Botschafter des eigenen Landes“. Diesbezüglich hat Lea schon ganz konkrete Vorstellungen von ihrer Zeit in den USA: „Natürlich möchte ich meine Sprachkenntnisse erweitern. Zudem hoffe ich einen Einblick, über den Erwartungshorizont eines Touristen hinaus, in das Leben in den USA zu bekommen.“

THW-Präsident zu Gast in Siegen

Albrecht Broemme besuchte auf Einladung von Volkmar Klein das THW Siegen

Kürzlich besuchte der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk den THW Ortsverband in Siegen und suchte dort das Gespräch mit den ehrenamtlichen Helfern. Vertreter des THW Bad Berleburg waren bei dem Treffen ebenfalls anwesend. Albrecht Broemme war einer Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein gefolgt und zeigte sich begeistert von der Leistungsfähigkeit und Personalstärke des örtlichen THW-Standortes.

Im Anschluss an den gemeinsamen Rundgang über das Gelände fand ein Blaulicht-Gespräch statt, an dem zahlreiche Personen aus den verschiedenen Blaulicht-Bereichen teilnahmen. Für Volkmar Klein ging es vor allem darum, den Rettungskräften für ihre bedeutsame und nicht immer leichte Arbeit Wertschätzung entgegen zu bringen. „Leider werden Rettungskräfte immer wieder durch uneinsichtige Bürger bei ihrer Arbeit behindert. Anstatt den Menschen für ihren Einsatz zu danken, werden ihnen sprichwörtlich Steine in den Weg gelegt. Dass sie ihre eigene Gesundheit für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen, wird leider viel zu oft vergessen“, unterstreicht Volkmar Klein die Bedeutung aller Rettungskräfte.

Ein weiterer und sehr bedeutender Umstand ist es, das es immer schwieriger wird, Helferinnen und Helfer für die ausschließlich ehrenamtliche Arbeit im THW zu gewinnen. Im Zeitalter von demographischem Wandel und geändertem Freizeit-verhalten sind immer weniger Menschen bereit, sich hier dauerhaft zu engagieren und einzubringen. Hier ist auch die Politik gefordert um die Mitwirkung in Feuerwehren und Hilfsorganisationen wie das THW zu fördern.

Mediziner-Ausbildung in Siegen stößt auf großes Interesse bei Bundesbildungsministerin Anja Karliczek

Gespräch der heimischen CDU Politiker und Vertretern der Uni im Ministerium

Auf Initiative des südwestfälischen CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese erfolgte kürzlich in Berlin ein Gespräch mit der neuen Bundes-Bildungsministerin Anja Karliczek. Peter Liese hatte Anja Karliczek direkt nachdem bekannt geworden war, dass sie zur neuen Ministerin ernannt wird auf das Projekt angesprochen. An der Zusammenkunft in Berlin nahm auch der direktgewählte CDU-Bundestagsabgeordneter für Siegen-Wittgenstein Volkmar Klein und eine Vertreterin des Gesundheitsministeriums teil. Es ging um die Frage wie die Bunderegierung das Projekt konkret auch finanziell unterstützen kann. Die erste Stufe ist bekanntlich bereits beschlossen, im Oktober beginnen die ersten 25 Studenten an der Universität Bonn, die dann später ihr Studium in Siegen fortsetzen. „Um die bestmögliche medizinische Versorgung für Südwestfalen zu erreichen ist es wichtig, dass Medizinstudenten einen großen Teil ihrer Ausbildung in Siegen machen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Schönheit und Stärke unserer Region erkennen und auf Dauer hier im Krankenhaus arbeiten oder sich niederlassen. Aber das Projekt „Medizin neu denken“ umfasst sehr viel mehr. Es sollen insbesondere in Zusammenarbeit mit Rotterdam neue Wege zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum untersucht werden. Sowohl Forschungs- als auch Gesundheitsministerium sind grundsätzlich bereit diese Ideen auf unterschiedliche Art und Weise zu unterstützen. Über die Details müssen in den nächsten Wochen natürlich noch weiter reden“, so Liese. „Im Gespräch mit der Bildungsministerin haben wir die Bedeutung des Projektes für unsere ganze Region nochmal deutlich gemacht. Die Pläne der Universität Siegen bieten die Möglichkeit, die Zukunft der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig erfolgreich zu gestalten“, so Volkmar Klein abschließend.

[v.l. Volkmar Klein MdB, Bundes-Bildungsministerin Anja Karliczek, Dr. med. Peter Liese MdEP, Univ.-Prof. Dr. Holger Burckhart (Rektor der Universität Siegen), Ulf Richter (Kanzler der Universität Siegen) und Friederike Botzenhardt (Referatsleiterin aus dem Bundesministerium für Gesundheit)]

Foto: BMBF Hans-Joachim Rickel

Hauberg ist kulturelles Erbe der Region

UNESCO-Welterbetag am 03. Juni

Die Bedeutung der heimischen Haubergswirtschaft wird momentan durch den Antrag, den Hauberg in die Liste der immateriellen Weltkulturerben aufzunehmen, nochmal hervorgehoben. Der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein hat das Projekt zusammen mit dem Burbacher Bürgermeister Christoph Ewers bereits 2012 ins Leben gerufen. Mit Hilfe einer vom Kreis Siegen-Wittgenstein gesteuerten Projektgruppe konnte der Antrag im vergangen Jahr beim eingereicht werden und hat mittlerweile schon die erste Hürde mit Erfolg passiert. „Der Hauberg ist ein wichtiges kulturelles Erbe unserer Region und steht für die Geschichte und Kultur unserer Heimat“, bewertet Volkmar Klein die Bedeutung der Haubergswirtschaft anlässlich des UNESCO-Welterbetages.

Mit Hilfe des Welterbetages möchte die UNESCO Welterbestätten erlebbar machen und Menschen zusammen führen. In ganz Deutschland finden am 03. Juni Veranstaltungen in den UNESCO-Stätten statt, um die Bevölkerung für die Geschichte der Stätten zu begeistern. Irgendwann möchte Volkmar Klein einen den Weltwerbetag dann auch im Siegerland feiern. „Die UNESCO-Stätten feiern am Welterbetag ihre Bedeutung und laden die Menschen mit öffentlichen Veranstaltungen ein, um die Wichtigkeit der Kulturstätten zu verdeutlichen. Wenn wir das bald auch im heimischen Hauberg machen können, wäre das eine tolle Aktion für die gesamte Region“, so der heimische Bundestagsabgeordnete abschließend.

Ein Jahr in den USA leben

Volkmar Klein ruft Jugendliche auf sich zu bewerben

Der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein ist seit einigen Jahren regelmäßig Pate von Stipendiaten, die für ein Jahr in den USA leben. Möglich macht dies das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Bundestages. Auch in diesem Jahr können sich Jugendliche aus Siegerland und Wittgenstein wieder bewerben. „Ein Jahr in den USA zu verbringen ist für junge Menschen eine tolle und gleichzeitig lehrreiche Erfahrung. Man erhält nicht nur einen intensiven Eindruck in das typisch amerikanische Leben, sondern entwickelt sich durch die gemachten Erfahrungen auch persönlich weiter. Man festigt gemeinsame Wertevorstellungen und lernt gleichzeitig die unterschiedlichen Lebensweisen kennen“, so Volkmar Klein.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein gemeinsames Austauschprogramm zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten. Es wurde 1983 aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Amerika ins Leben gerufen und ermöglicht bis heute zahlreichen Jugendlichen einen einjährigen Aufenthalt im jeweiligen Gastland. Schülerinnen und Schüler müssen zum Beginn des Programms im Juli 2019 mindestens 15 und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige müssen ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen höchstens 24 Jahre alt sein. Die Stipendiaten leben in Gastfamilien und besuchen für die Dauer eines Schuljahres eine amerikanische Highschool. Junge Berufstätige besuchen ein Community College und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Volkmar Klein übernimmt die Patenschaft und steht während dem gesamten Auslandsaufenthalt als Ansprechpartner zur Verfügung. Interessierte können sich ab sofort bewerben. Bewerbungsschluss ist der 14. September 2018.

Finanziert wird das PPP gemeinsam von Deutschland und den USA. Die Bewerbung für ein PPP-Stipendium ist online oder mit einer Bewerbungskarte möglich. Diese und weitere Informationen erhalten Interessierte im Wahlkreisbüro des Abgeordneten in Siegen oder auf der Homepage des Bundestages. „Die Chance eines einjährigen Auslandsaufenthaltes bekommt man nicht oft. Die bisherigen Teilnehmer haben mir voller Freude von den aufregenden und eindrucksvollen Erfahrungen berichtet. Im Kontakt mit amerikanischen Gastfamilien oder Mitschülern übernimmt man ein Stück weit die Rolle von jungen Botschaftern Deutschlands und schließt oftmals Freundschaften, die ein Leben lang bestehen bleiben“, so der Abgeordnete abschließend.

Volkmar Klein ist weiterhin Vorsitzender der deutsch-australisch-neuseeländischen Parlamentariergruppe

Der heimische Bundestagsabgeordnete arbeitet auch in dieser Legislaturperiode als Vorsitzender der Parlamentariergruppe, die sich um die deutsch-australisch-neuseeländischen Beziehungen kümmert. Volkmar Klein hält vor allem die bilateralen Kontakte der Länder für besonders wichtig. „Gute wirtschaftliche Beziehungen sichern Arbeitsplätze auf allen Seiten. Für die Unternehmen in unserer Region werden Handelsbeziehungen nach Australien und Neuseeland immer wichtiger.“ Bereits heute arbeiten zahlreiche Unternehmen aus Siegerland und Wittgenstein mit Firmen aus beiden Ländern zusammen. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren, bietet zudem viele Chancen für die heimische Wirtschaft. Beispiele wie Bernd Portugall, Geschäftsführer eines australischen Tochterunternehmens vom heimischen Unternehmen Siemag Tecberg und sehr engagiertes Vorstandsmitglied der deutsch-australischen Industrie- und Handelskammer, zeigen, welche Bedeutung der dortige Markt auch für Unternehmen aus unserer Region hat.

Besonders die aktuellen weltpolitischen Geschehnisse zeigen, wie wichtig verlässliche internationale Partnerschaften sind. „Während sich einige Länder zunehmend isolieren und auf Protektionismus setzen, ist es für die deutschen Interessen wichtig, die Kontakte zu unseren Handelspartnern zu pflegen. Australien und Neuseeland sind für uns darüber hinaus auch Wertepartner, zu denen wir auch zukünftig ein verlässliches und freundschaftliches Verhältnis pflegen sollten“, so Volkmar Klein abschließend.

Volkmar Klein begrüßt den australischen Premierminister Malcolm Turnbull auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Siegerländer Hauberg wird immaterielles NRW-Kulturerbe

Der Siegerländer Hauberg wurde in der vergangenen Woche auf das Landesinventar des immateriellen Kulturerbes in Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Darüber hinaus erfolgte die Nominierung der Haubergswirtschaft auch für das bundesweite Verzeichnis. Der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein (CDU) zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Wir freuen uns sehr über diese Würdigung unserer regionalen Kultur und die Aufmerksamkeit, die der Hauberg nun auch bundesweit und darüber hinaus erfährt. Das ist ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zur Anerkennung als immaterielles Weltkulturerbe.“

Seit dem Jahr 2013 engagieren sich Volkmar Klein und der Burbacher Bürgermeister Christoph Ewers gemeinsam dafür, die Siegerländer Waldbewirtschaftungsform als immaterielles Weltkulturerbe bei der UNESCO eintragen zu lassen. Aus den ersten Initiativen ist dann eine Projektgruppe beim Kreis Siegen-Wittgenstein entstanden, in der man mit zahlreichen weiteren Akteuren den Projektantrag vorbereitete. Dieser passierte nun erfolgreich die erste Hürde des mehrstufigen Auswahlverfahren. Die Kultusministerkonferenz entscheidet nun, welche Anträge an das Expertenkomitee der deutschen UNESCO-Kommission zur Prüfung übermittelt werden. Die Entscheidung über die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis erfolgt voraussichtlich im Februar 2019.

„Der Hauberg ist ein wichtiger Teil unserer Heimat. Dass wir nun Anerkennung für die nachhaltige Waldbewirtschaftung in unserer Region erhalten, ist sehr erfreulich und hebt die Bedeutung der Haubergswirtschaft noch einmal deutlich hervor. Dieser Erfolg ist vor allem durch die gemeinsame Arbeit von allen Beteiligten möglich gewesen“, so Volkmar Klein abschließend.

In der Pflege gilt es viele Herausforderungen zu meistern

Situation der ambulanten Pflege Thema bei jüngstem Werkstattgespräch

In seinem jüngsten Werkstattgespräch diskutierte der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein mit zahlreichen Akteuren über die Aktuelle Situation in der ambulanten Pflege. Mit dem rheinland-pfälzischen Abgeordneten Erwin Rüddel, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Bundestag, stand den Teilnehmern ein gesundheitspolitischer Experter Rede und Antwort.

Die Gesprächsteilnehmer machten deutlich, dass ungünstige Arbeitszeiten und schlechte Bezahlung oftmals dafür sorgen, dass nicht genügend Mitarbeiter zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang waren auch die Überlastung des Personals sowie der zeitweise Aufnahmestopp von Patienten Teil der Diskussion. Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes berichteten aus ihrer praktischen Erfahrung. „Ambulante Pflegedienste müssen heutzutage umfassende Leistungen erbringen. Oftmals arbeiten die Mitarbeiter dabei unter schwierigen Bedingungen. Hier müssen wir zielführende Lösungen für alle Seiten finden“, so Volkmar Klein.

Erwin Rüddel konstatierte: „In dieser Legislaturperiode werden wir für die Krankenpflege und für die Altenpflege die Stellen finanzieren, die tatsächlich gebraucht werden. Gleichzeitig werden wir die Finanzmittel zur Verfügung stellen, die für eine Tarifzahlung in der Fläche nötig sind. Die große Herausforderung wird sein, die notwendigen Pflegekräfte zu finden, die diese Aufgaben dann auch übernehmen können.“

Im Rahmen der Diskussion machten beide Abgeordnete deutlich, dass Pflegedienste mehr Mitspracherecht in Bereichen wie der Qualitätsbeurteilung oder dem Abbau der Bürokratie haben sollten. Zahlreiche Verordnungen sorgen laut den Pflegediensten dafür, dass Mitarbeiterkräfte unnötig gebunden werden. Mit dem „Sofortprogramm Pflege“ sollen 8.000 neue Fachkraftstellen im Pflegebereich geschaffen werden. Auch wenn diese Stellen sicher nicht ausreichen, um alle Problem zu beheben, ist dies ein wichtiger, erster Schritt für eine spürbare Verbesserung im Pflegebereich.

„Ohne die Pflegedienste würde unser Gesundheitssystem nicht funktionieren. Sie leisten wertvolle Arbeit für unsere gesamte Gesellschaft. Wir müssen nun aber an kleinen Stellschrauben drehen, um die Rahmenbedingungen für Pflegedienste zu verbessern. Dafür ist es mir besonders wichtig mit den betroffenen Menschen vor Ort im Gespräch zu sein und die Anliegen mit nach Berlin nehmen zu können“, so Volkmar Klein abschließend.

Stärkung des Ehrenamts

Südwestfälische CDU-Bundestagsabgeordnete setzen sich für Verbesserungen im Gemeinnützigkeitsrecht ein

Die südwestfälischen CDU-Bundestagsabgeordneten setzen sich gemeinsam für eine Stärkung des Ehrenamtes ein. In einem gestern unterzeichneten Diskussionspapier machen sie erste Vorschläge, wie Vereine und ehrenamtlich Tätige künftig in ihrer Arbeit entlastet werden können. „Wir wollen, dass die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in der Region nicht die Freude am Ehrenamt verlieren. Denn ohne unsere Vereine würde das öffentliche Leben in vielen Teilen Südwestfalens nahezu zum Erliegen kommen“.

Als Vertreter Südwestfalens im Deutschen Bundestag wollen die heimischen Abgeordneten in den kommenden Jahren die Unterstützung des Ehrenamtes konstruktiv begleiten und sich für Verbesserungen einsetzen. „Im Koalitionsvertrag haben wir bereits erste wichtige Verbesserungen für das Ehrenamt erreicht“, sind sich die Bundestagsabgeordneten Matthias Heider (Kreis Olpe –Märkischer Kreis), Volkmar Klein (Siegen-Wittgenstein), Patrick Sensburg (Hochsauerlandkreis), Hans-Jürgen Thies (Kreis Soest) und Paul Ziemiak (Märkischer Kreis) einig.

Als Beispiel nennen die Abgeordneten die sogenannte Kleinunternehmer-Freigrenze bei der Umsatzsteuer: Immer mehr Vereine, die mit ihren Umsätzen jahrelang unter der Freigrenze von derzeit 17.500€ im Jahr gelegen haben, kommen mittlerweile inflationsbedingt über die Freigrenze hinaus, was einen deutlichen Zuwachs an Bürokratie für die Vorstände bedeutet. „Hier müssen wir dringend nachbessern, damit die Vereine wieder entlastet werden, so wie es der Gesetzgeber mit der Freigrenze ursprünglich einmal vorgesehen hatte.“ Weitere Punkte in dem Diskussionspapier sind Forderungen nach einer einheitlichen Ehrenamtskarte, einem Anheben der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschalen, sowie eine Klarstellung, dass Schützenvereine unabhängig von der Frage der Mitgliedschaft von Frauen in ihren Reihen als gemeinnützig anerkannt werden sollen.

Besonderen Wert legen die südwestfälischen Bundestagsabgeordneten darauf, dass die Unterstützung der Vereine nicht mit der Liste abgeschlossen ist, sondern dass es sich um ein Dauer-Thema handelt: „Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit den Vereinen in Südwestfalen möglichst viele kluge Vorschläge für eine Stärkung des Ehrenamtes zu entwickeln und in die Diskussionen im Bundestag mit einzubringen. Diese Chance sollten wir im Interesse unserer südwestfälischen Heimat nutzen“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein.